Herzlich Willkommen!

Die HistoriaApp by HHU ist ein mobiler, digitaler Stadtplan, ein Katalog und ein Geschichtsbuch für Smartphones. Sie wurde von Studierenden und Lehrenden der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf entwickelt.

Wir freuen uns über Feedback und bitten um Nachsicht, wenn noch der ein oder andere Fehler auftaucht.

Aktuelle Version: 1.2

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Die App-Funktionen

Nachdem die App kostenlos im Google Play Store oder in Apples Appstore heruntergeladen und installiert wurde, ist die App bis auf zwei Anleitungstouren leer. Sie erklären, wie die App funktioniert:

Das Magazin: Touren laden, speichern, updaten und löschen

Über die drei Striche oben links auf dem Bildschirm kann das Menü geöffnet werden. Im Menüpunkt „Magazin“ werden zunächst die verfügbaren Städte und dann alle dort verfügbaren Touren angezeigt und können mit einem Tipp runtergeladen werden. Ein kreisförmiger Pfeil zeigt Updates an, die Touren können hier auch wieder gelöscht werden.

 

Eine Tour starten

Anschließend ist es möglich, im Menü unter „Tour starten“ eine Tour zu aktivieren. Eine Einleitung erklärt das Thema und bietet allgemeine Informationen zur Tourlänge etc. In der Karte wird nach dem Tipp auf [Starten] dann nur diese eine Tour angezeigt und alle anderen Markierungen werden ausgeblendet.

Draußen & Drinnen

Eine Tour, die auf den Straßen der Stadt stattfindet, beginnt immer an der roten Markierung, kann aber auch anders gelaufen werden. Hinter den Markierungen verstecken sich die Beiträge. Einfach antippen!

Die eigene Position wird per GPS angezeigt und so findet sich jede*r mit der Karte zurecht.

Es gibt aber auch Touren, die in Innenräumen stattfinden, wie z. B. einem Museum. Diese Katalog-Touren sind auf der Karte mit einem schwarzen Marker versehen. Mit Hilfe von verschiebbaren Hintergrundbildern, die mit Markern versehen sind, findet man sich zurecht. Die Markern zeigen auf, zu welchem Objekt ein Beitrag bereitsteht. Auch hier gilt: Einfach antippen!

Ein Stop

Hinter jeder Markierung auf der Karte oder den Grafiken der Katalog-Tour verbirgt sich ein Stop, so nennen wir die Orte in der Konzeption der Touren. Jeder Stop kann mehrere Beiträge enthalten, die aus Texten, Bilder, Videos und Audios bestehen können. Die Punkte am unteren Bildschirmrand verraten Dir, ob es sich lohnt, nach links zu wischen.

 

Karte erkunden

Natürlich ist es auch möglich, die Karte und Orte frei zu erkunden. Ist eine Tour gewählt, schaltet man über „Karte erkunden“ im Menü zurück in den Erkundungsmodus. Die Karte zeigt immer nur Orte von Touren an, die bereits heruntergeladen wurden. Mit dem Menüpunkt „Karte wechseln“ können Touren in anderen Städten und  Regionen geladen und gewählt werden.

 

Liegen mehrere Beiträge zu einem Ort vor, können die zugehörigen Pop-Ups mit dem schwarzen Pfeil durchgeschaltet werden. Oben rechts ist außerdem der Locate-me-Button zu sehen. Mit einem Tipp darauf wird die Karte auf den eigenen Standort zentriert – wenn die Standortdienste aktiviert sind.

Bibliothek

Die Bibliothek ermöglicht einen bequemen Zugriff auf die Touren in Listenform, ohne dass die Karte im Hintergrund geladen wird. Außerdem können hier Lexikonartikel, die in den heruntergeladenen Touren vorkommen, noch einmal aufgerufen werden.

Mitmachen

Die HistoriaApp by HHU ist als Plattform für viele Touren zu historischen Themen gedacht. Wir wollen die Geschichte und ihre Medien mit den historischen Orten des Geschehens verknüpfen.

Dabei soll die HistoriaApp nicht nur auf Düsseldorf oder das Rheinland beschränkt werden. Die App kann verschiedene Gebiete mit Touren versehen, sodass jede Stadt in der HistoriaApp dargestellt werden kann. Unser Ziel ist, dass die über unsere Touren vermittelten Informationen den Standards moderner historischer Forschung genügen.

Das Einstellen neuer Touren ist kinderleicht. Die HistoriaApp verfügt über eine Schnittstelle, die auf einem WordPress-Backend mit zusätzlichem Plug-In basiert. Die App kann Texte, Audio-Dateien (z.B. als Quellenbeispiel oder als Audio-Guide), Bilder und Video-Material darstellen.

Eine Tour zusammenstellen

Admin-Ansicht der Tour-Stops der Einführungs-Tour

Um eine Tour zusammenzustellen, müssen in der Schnittstelle folgende Schritte vorgenommen werden:

Schritt 1: Tour anlegen.
Mit der Vergabe des Namens, der Eingabe des Einführungstextes und der Rahmendaten der Tour, z.B. dem Zeitaufwand, wird zunächst die Tour angelegt. (Später editierbar)

Schritt 2: Orte anlegen.
Orte anlegen erfolgt gebietsweise über eine Kartenansicht. Vorhandene Orte können mehrfach genutzt werden.

Schritt 3: Beiträge anlegen.
Für die Texte und Mediendateien wird der normale WordPress WYSIWYG-Editor (WhatYouSeeIsWhatYouGet) verwendet. Einige Rahmenbedingungen werden als Hilfestellung vorgegeben.

Schritt 4: Stops anlegen.
Nun können Orte und Beiträge über das Plug-in miteinander zu einer Tour verbunden werden. Ein Stop kann mehrere Beiträge beinhalten.

Schritt 5: Tour-Weg zeichnen
Nun muss nur noch der gewünschte Tour-Weg auf der Karte eingezeichnet werden.

Schritt 6: Veröffentlichen (durch einen Administrator )
Wenn alles überprüft wurde, kann die Tour veröffentlicht werden. Hierfür sind besondere Rechte erforderlich.

Eine ausführliche Anleitung wird bereit gestellt. Die Freischaltung eines Accounts erfolgt nach Rücksprache. Bitte nehmen Sie Kontakt auf: historiaapp@hhu.de

Open Source

Nach Abschluss der ersten Phase des Projektes wird wurde der Code für das WordPress-Plug-In, die IOS und die Android App Open-Source bei GitHub zur Verfügung gestellt.

Über das Projekt

Lehrende und Studierende der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf haben im Winter- und Sommersemester 2016/17 in Kooperation mit der Düsseldorfer Mahn- und Gedenkstätte und der Sprachlichen Informationsverarbeitung der Universität zu Köln die „HistoriaApp by HHU“ entwickelt. Als virtueller Stadtführer verbindet sie Stadtplan und Geschichtsbuch auf moderne Weise miteinander. Die Nutzerinnen und Nutzer machen sich zu Fuß, per Rad oder ÖPNV mit ihren Smartphones auf den Weg zu bedeutenden und im Alltag wenig beachteten Orten, die von der Geschichte Düsseldorfs erzählen.

„Wir möchten die Nutzerinnen und Nutzer einladen, sich auf eine spannende Zeitreise zu begeben und ihre Stadt aus einer anderen Perspektive neu zu entdecken.“


Die Entwickler*innen der ersten Version der App: Obere Reihe v.l.n.r Jan Niko Kirschbaum, Philipp Weide, Gero Wollgarten, Yannick Sandberg, Arian Reuschenberg, Jan Müller, Philipp Stuch, Marc Joachim Lotzwick, Darjusch Mildner. Untere Reihe v.l.n.r: David Neugebauer, Philip Verbocket, Niklas Mies, Lisa Marina Friemelt, Kelly Gisela Waap, Janina Jürgensmeyer, Jasmin Krumscheid, Nevin Abu-Shawish, Viktoriya Girkina, Aleksej Boksberger, Christopher Trinks. (Leider nicht mit auf dem Bild: Milena Rabokon). Fotografin: Astrid Hirsch

Idee und Konzept: Jan Niko Kirschbaum, M.A.
Technische Umsetzung: David Neugebauer, M.A.
Umsetzung Katalog-Tour (Android/Schnittstelle): David Schunke

Wir danken für die gute Zusammenarbeit:

Hildegard Jakobs, Dr. Andrea DittchenAstrid Hirsch und Immo Schatzschneider von der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf,

Dr. Caroline Authaler und Niels Hollmeier von der Professur für die Geschichte der Europäischen Expansion im 19. und 20. Jahrhundert an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf,

Dr. Jürgen Hermes vom Institut für Sprachliche Informationsverarbeitung der Universität zu Köln,

Prof. Dr. Andrea von Hülsen-Esch vom Institut für Kunstgeschichte der Heinrich-Heine-Universität,

Steffen Krautzig vom Kunstpalast

und dem Stadtarchiv Düsseldorf.

Die HistoriaApp by HHU wurde gefördert vom eLearning Förderfonds der Heinrich-Heine-Universität.


Die HistoriaApp by HHU soll auch in den nächsten Semestern weiterentwickelt werden und um neue Themen und Funktionen erweitert werden. Die für die App entwickelte Schnittstelle macht es möglich, ohne großen technischen Aufwand weitere Themen zur Düsseldorfer Stadtgeschichte oder Touren in anderen Städten zu integrieren und die App stetig zu erweitern. Kooperationspartner und Förderer sind herzlich eingeladen, die HistoriaApp by HHU zu unterstützen.

(Beitragsbild: Astrid Hirsch. Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf)